Eisenkraut

Eisenkraut– welches oftmals mit der Zitronenverbene verwechselt wird – ist eine Heilpflanze, die bereits im alten Ägypten zum Einsatz kam. Bestandteile der Pflanze werden heutzutage in vielen Kosmetikprodukten oder Erkältungsarzneien verarbeitet, doch Eisenkraut kann auch gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden.

Die Pflanze, die unter anderem ätherische Öle, ein Alkaloid, Glykoside und Bitterstoffe, aber – entgegen ihrem Namen – kein Eisen enthält, kann zum Beispiel gegen Schlaflosigkeit und Nervosität angewandt werden, denn Eisenkraut enthält ein pflanzliches Hormon, das beruhigend wirkt. Zur Behandlung gießt man Eisenkraut mit heißem Wasser auf und trinkt 3-5 Mal täglich eine Tasse davon. Der Eisenkraut-Tee kann außerdem auch gegen Schüttelfrost und Kopfschmerzen helfen und den Stoffwechsel anregen.
Äußerlich angewandt kann die Heilpflanze die Wundheilung unterstützen; dazu legt man mehrmals täglich einen Umschlag mit Eisenkraut auf die zu behandelnde Stelle.
Eisenkraut kann außerdem bei Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Katharren der oberen Luftwege oder Husten helfen. Auch bei Magenbeschwerden, Durchfall und Appetitlosigkeit kann Eisenkraut Linderung verschaffen und durch seine harntreibende Wirkung kann ein Tee aus Eisenkraut bei einer Blasenentzündung zur Unterstützung der Heilung getrunken werden.

Nochmals der Hinweis: Alle Angaben entspringen taditionellen Überlieferungen, die bisher wissenschaftlich nicht bestätigt worden sind.

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