Wermutkraut

On 29. Juni 2011 by Frank Schneider

Wermutkraut – auf die Dosis kommt es an

Wie bei vielen Dingen im Leben, liegt auch beim Wermutkraut (Artemisia absinthium) der Erfolg in der richtigen Dosis.

Eigentlich handelt es sich beim Wermutkraut um einen Busch, dessen getrocknete Zweigspitzen und die Blätter als Heilmittel Verwendung finden.

Im Volksmund heißt es: „Das ist wie ein Wermutstropfen.“ Bitter! Doch gerade die Bitterstoffe sind es, die dem Wermutkraut seine Heilkraft verleihen. Die Wirkstoffe Absinthin und Anabsinthin steigern die Produktion von Speichel, Magensaft und Galle und werden deshalb seit alters her zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen und Appetitlosigkeit eingesetzt.

So lieferte Wermutkraut früher auch die Grundlage zur Herstellung von Absinth – Likören, die gerne als Aperitif genossen wurden. Auch in der Homöopathie wird Wermutkraut in niedrigen Potenzen, als Leber- und Gallemittel eingesetzt.

Medizin aus der Tasse – so kann man die Heiltees nennen, zu denen auch der Wermutkraut-Tee gehört. Meist als Teemischung, zur rechten Zeit und in der richtigen Dosierung helfen seine wirksamen Inhaltsstoffe zur Vorbeugung oder Behandlung von Beschwerden.

Wermutkraut, getrocknet

Wermutkraut, getrocknet

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