Sanddornbeere – Die „Zitrone des Nordens“ mit viel Vitamin B12

On 24. Mai 2013 by Kraeuter
Sanddornbeeren

Sanddornbeeren

Ursprünglich aus Nepal stammend und mittlerweile weltweit verbreitet, kommt Sanddorn in Deutschland vor allem in den Dünen entlang der Küsten sowie vereinzelt an Bachläufen im Gebirge vor. Dank seines attraktiven Äußerens wird der Strauch auch gerne bei der Gartengestaltung berücksichtigt: Er besitzt schlanke, silbrige Blätter sowie leuchtend orange Früchte, welche sich ab August traubenförmig an die dornigen Äste schmiegen.

Aufgrund des extrem hohen Vitamin-C-Gehalts der Früchte galt Sanddorn vor allem in der ehemaligen DDR, in welcher Südfrüchte stets eine Mangelware darstellten, als die „Zitrone des Nordens„. Lediglich die Hagebutte kann den Sanddorn in dieser Beziehung übertrumpfen. Auch der hohe Anteil von Vitamin B12 ist beachtlich. Gerade für Veganer, welche häufig zu wenig Vitamin B12 über die Nahrung aufnehmen, stellen Sanddornprodukte eine hervorragende Ergänzung des Speiseplans dar.Da die Früchte und Samen außerdem ölhaltig sind, können die enthaltenen fettlöslichen Vitamine E und A vom Körper optimal absorbiert werden. Außerdem liefert Sanddorn verschiedene Mineralstoffe, wie z. B. Kalzium, Magnesium und Eisen.Um in den Genuss der wohltuenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften der Pflanze zu kommen, sollte beim Einkauf einen ausreichend hohen Sanddornanteil in den Produkten geachtet werden. Sanddorn ist als Tee, in Brotaufstrichen und als Saft erhältlich. Reiner Sanddornsaft, im Verhältnis 1:6 mit Wasser gemischt, ergibt eine herrlich erfrischende Schorle. Sehr lecker macht sich Sanddornsaft außerdem mit etwas Honig in heißem Tee oder Apfelsaft!
Für die äußerliche Anwendung sind Cremes und Lotionen geeignet, welche mit dem Öl der Samen und des Fruchtfleischs hergestellt worden sind.

Dank seines hohen Gehalts an Vitamin C dient Sanddorn traditionell zur Infektabwehr und zur Steigerung des Immunsystems, vor allem nach schweren Krankheiten. Auch bei Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit sowie bei Magenschleimhautenzündungen und Durchfall kommt Sanddorn bereits seit Jahrhunderten zum Einsatz. Äußerlich angewendet, wirken Cremes mit Sanddornextrakten gegen Hautalterung. Sie schützen außerdem vor schädlicher UV-Strahlung, pflegen wunde oder trockene Haut und fördern den Heilungsprozess nach leichten Verbrennungen.

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